Schungit – Wirkung von Fullerene C60 / C70

Hier geht es um die Wirkung von Fullerene im Schungit-Stein und die antioxidativen sowie entzündungshemmenden Eigenschaften!

Die Entdeckung des Fulleren (auch Fullerene od. Fulleren genannt) war ein wichtiger Durchbruch in der Nanotechnologie und wurde im 20. Jahrhundert als bedeutende wissenschaftliche Sensation wahrgenommen. Drei Forscher (darunter Sir Harold Kroto) erhielten für ihre umfassenden wissenschaftlichen Arbeiten 1996 den Nobelpreis für Chemie, da die Eigenschaften einzigartig und für die Forschung sehr wertvoll sind. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass Schungit die Auswirkungen elektromagnetischer Empfindlichkeit unterstützen kann und eine hohe Adsorptionskapazität besitzt. Der Schlüssel liegt in speziellen Kohlenstoffverbindungen, den sogenannten Fullerenen, auch bekannt als “Bucky Balls”.

Bei Wikipedia wird das Fulleren wie folgt beschrieben, Zitat: “Als Fullerene (Einzahl: das Fulleren) werden hohle, geschlossene Moleküle (mit häufig hoher Symmetrie, z. B. Ih-Symmetrie für C60) aus Kohlenstoffatomen, die sich in Fünf- und Sechsecken anordnen, bezeichnet.” Erwähnenswert ist, dass das natürlich vorkommende C60 und C70 Fullerene vorwiegend in Schungit und Fulgurit gefunden wurden. Fullerene gehören neben Diamant, Graphit und Karbon zu den vier molekularen Formen des Kohlenstoffs und weisen besondere Eigenschaften auf.

Der Verein Netzwerk Gesundheit schreibt beispielsweise: “Umweltgifte kann der Körper nicht einfach ausscheiden, sie sammeln sich an und sorgen für vermehrte Bildung von freien Radikalen. Fullerene werden als antioxidativ wirkende Substanzen beschrieben, die die Leber bei der Entgiftungsarbeit unterstützen und die Ausscheidung von Schwermetallen fördern.”
Hinweis: Es handelt sich um die unverändert wiedergegebene Ansicht des Vereins. Diese und ähnliche Wirkungsbehauptungen zu Schungit sind wissenschaftlich weder am Menschen untersucht noch belegt.

Fullerene leiten Schwermetalle aus.” Alle Details zu FULLERENE / Kolloidale Werkstoffe vom Verein Netzwerk Gesundheit, Österreich, 2018 – Klick ← ←

Wir erläutern nun die verschiedenen Fullerene-Arten und ihre spezifischen Verwendungen (C60 sowie C70) ausführlicher und beziehen uns dabei auf wissenschaftliche Studien. (STUDIE z.B. – klick hier für Download!)
Ein Auszug daraus: Untersuchungen zu den antioxidativen Eigenschaften von Schungit im Hinblick auf chlororganische Verbindungen und freie Radikale zeigen, dass Schungit im Vergleich zu Aktivkohle eine deutlich höhere Adsorptionskapazität aufweist.
Weitere Eigenschaften sind:

– Hohe Adsorptionskapazität bei geringer Beständigkeit gegen Wasserdruck
– Mechanische Festigkeit bei geringer Abriebfestigkeit
– Korrosionsbeständigkeit
– Aufnahmefähigkeit für viele organische (Öl, Benzol, Phenol, Pestizide usw.) und anorganische Substanzen (Chlor, Ammoniak, Schwermetalle)
– Katalytische Aktivität
– Relativ niedrige Kosten
– Umweltfreundlichkeit und ökologische Sicherheit
– Unterstützung bei der Reduktion elektromagnetischer Empfindlichkeit
– Wirkung gegen ionisierende und nicht ionisierende elektromagnetische Felder

Eine weitere Studie bestätigt, dass Schungit antioxidative Eigenschaften besitzt, indem es die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) reduziert und antioxidative Enzymaktivitäten im Organismus erhöht. (Mehr Studien finden Sie auf unserer Wissensplattform schungit.eu)

Hier eine grafische Darstellung der Fullerene:
Fullerenen im Schungit

Wissenschaftlich gesehen sind Fullerene eine allotrope Form von Kohlenstoff und bilden geschlossene, konvexe Polyeder aus einer geraden Anzahl Kohlenstoffatome.

Der Name Fulleren stammt von Richard Buckminster Fuller (1895-1983), einem amerikanischen Ingenieur und Erfinder, der Häuser in Form von geodätischen Kuppeln aus Fünf- und Sechsecken entwarf, daher der Spitzname „Buckyball“. Diese Kohlenstoffmoleküle sind in regelmäßigen Mustern angeordnet. Die wohl bekanntesten Fullerene sind C60 und C70 wegen ihrer häufigen Verwendung.

Der Nobelpreis 1996 wurde an Kroto, Curl und Smalley für die Entdeckung verliehen.

Das Fulleren C60, überwiegend im Schungit vorkommend / Fullerene Wirkung:

1985 führten Kroto und Smalley Experimente zur Umwandlung von gasförmigem Kohlenstoff in stabile Partikel durch, dabei wurde C60 als am häufigsten vorkommend entdeckt. Zusammen mit C60 wurde auch C70 in geringerer Menge gefunden.

Die 3D-Darstellung des Fulleren-Moleküls:
Schungit Fulleren c60 c70 Grafik

In C60 sind die Kohlenstoffatome mit sp²-Orbitalen verbunden und mit elektronischer Struktur, die aromatische Stabilität verleiht. Die Struktur ähnelt einem Fußball, daher der Name Fußballmolekül. Es besteht aus 60 Kohlenstoffatomen an den Ecken eines Ikosaeders mit 12 Fünfecken und 20 Sechsecken.

Chemisch verhält sich C60 ähnlich wie Aromaten, es kann bei höheren Temperaturen mit Chlor reagieren.

Anwendungen von Fulleren C60 / Fullerene Wirkung:

Diese Moleküle eröffnen neue Anwendungsmöglichkeiten in der Polymerforschung, Supraleitung, Katalyse, Pharmazie und weiteren Industrien. Sie werden als Zusatzstoffe in feuerhemmenden Farben, zur Wasserreinigung und zum Schutz vor Strahlung verwendet.

schungitwasser

Fullerene C70 – im Edelschungit, Wirkungsbeschreibung:

C70 ist die dritte natürliche allotrope Form von Kohlenstoff nach Diamant und Graphit. Das Molekül mit 70 Kohlenstoffatomen hat eine ringförmige Struktur ähnlich einem Rugbyball, weshalb es als „Bucky Ball“ bezeichnet wird.

Die Molekülstruktur besteht aus 12 Pentagonen und 25 Sechsecken mit sp²-Hybridisierten Bindungen. C70 zeigt vielfältige chemische Reaktionen. Physikalisch erscheint es als dunkelbraunes Pulver, das sublimiert nadelartige Strukturen bildet.

Die elektronische Struktur ähnelt nicht der von Aromaten, was die Reaktivität erklärt.

Anwendungen von Fulleren C70 / Fullerene Wirkung:

C70-Fullerene finden Anwendung in der organischen Photovoltaik, als Katalysatoren, zur Wasserreinigung, im Schutz vor biologischen Schadstoffen, Energiespeicherung sowie Medizin und Automobiltechnik.

C60 und C70 Fullerene wurden vorwiegend in Schungit und Fulgurit gefunden.

In der Mineralogie wird die Kohlenstoffmatrix üblicherweise als „C60“ bezeichnet, welche deutlich stärker als üblicher Kohlenstoff ist. Chemisch hergestellte Fullerene sind meist von geringerer Qualität und unterscheiden sich in Struktur und Wirkung.

Schungit Kraftfeld / Wirkung des natürlichen Fullerens:

Die komplexe Kohlenstoffstruktur des Schungits mit Fullerenen besitzt die Eigenschaft, unterschiedliche künstliche Substanzen anzuziehen und nachtraditionellem Verständnis zu neutralisieren. Diese wirken auf unseren Körper, Pflanzen und Tiere in Form von unsichtbaren Frequenzen ein. Dabei wird angenommen, dass Schungit dabei hilft, negative Einflüsse wie elektromagnetische Strahlung zu reduzieren.
► siehe dazu auch Schungit-Studien auf unserem Wissensportal schungit.eu!

oder mehr über Elektrosmog Belastungen:
► Elektrosmog und Schungit, jetzt hier klicken!

Antioxidantien sind Substanzen, die Oxidation und Peroxidation freier Radikale hemmen. Unter normalen Bedingungen werden freie Radikale durch Aufnahme von Antioxidantien aus der Nahrung ausgeglichen.

Ein Mangel bei Antioxidantien oder Überschuss freier Radikale kann unter Umständen Zellschädigungen und altersbedingte Erkrankungen fördern. Besonders unter Belastung durch Strahlung nimmt der Bedarf an Antioxidantien zu.

Fullerene werden in der Grundlagenforschung (überwiegend in Zell- und Tiermodellen, nicht am Menschen) als antioxidativ wirksame Substanzen untersucht. Ob und in welchem Umfang natürliche Fullerene aus Schungit im menschlichen Körper freie Radikale binden, ist nicht belegt.
► Fullerene aus Schungit werden von Anbietern und in der Esoterik mit Zellstoffwechsel, Geweberegeneration und Entzündungshemmung in Verbindung gebracht – für den Menschen existieren dafür keine wissenschaftlichen Nachweise.
► Auch behauptete antitoxische Wirkungen sind nicht untersucht oder belegt.
In der Esoterik wird dem “Biofeld” des Menschen eine Rolle zugeschrieben: Umgebungseinflüsse könnten das “bioenergetische System” stören; direkter Kontakt zu Schungit soll dies traditionell ausgleichen. Es handelt sich um ein energetisches Glaubensmodell ohne wissenschaftliche Grundlage – aus ihm leitet sich keine gesundheitliche Wirkung ab.
Zusammenfassung der behaupteten Wirkungen: In ihrem Buch “Schungit” (S. 67 ff.) nennt die Autorin Regina Martino zahlreiche Anwendungsbereiche, die sie dem Stein zuschreibt:
► Als Anhänger getragen soll er EMF-Strahlung abschirmen (messbar ist keine solche Abschirmung belegt).
► Ihm wird nachgesagt, gesundes Zellwachstum und die Gehirnfunktion zu unterstützen.
► Schungit-Wasser wird traditionell zur Reinigung genutzt; positive Organwirkungen sind nicht belegt.
► Auch eine Förderung von Endorphinen und eine Wirkung auf die DNA werden behauptet – hierfür gibt es keine wissenschaftlichen Belege.
Wichtig: Bei allen genannten Punkten handelt es sich um tradierte Behauptungen und Anbieterangaben, nicht um wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse.
► Mehr über die Wirkung von Schungit Typ 1 – klick ← ←!

Der Schungit gilt als einer der bedeutendsten Heilsteine in der Steinheilkunde, wobei Qualitätsschwankungen vorkommen. Minderwertige Produkte, vor allem aus China mit geringem Fulleren-Anteil, sollten kritisch betrachtet werden.

Hochwertiger Schungit wird vorwiegend in der Region Karelien, Russland, gewonnen. Bereits Zar Peter der Große nutzte Schungit kurativ und ließ in der Region ein Kurhaus errichten. Mehr über die Herkunft des Schungit-Stein! (Klick auf Link). Hinweis des Autors: Relevante wissenschaftliche Informationen und Einordnungen finden Sie auf meiner zentralen Übersichtsseite: Schungit Lexikon – zentrale Informationen .

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Autor: Andreas Krobath
Schungit Experte (Erfahrung seit 2003), Fachautor, Buchautor und Betreiber von Edelschungit.eu (Erfahrung und Zertifizierungen bei CPD, CMA, IPHM).
Weitere Informationen finden Sie auf der Über mich – About me Seite.
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