Schungit Zertifikat: Herkunft, Echtheit und Qualitätsnachweis aus Karelien
Wer Schungit kaufen möchte, stellt sich früher oder später die Frage: Woher kommt der Schungit tatsächlich und woran lässt sich seine Herkunft und Qualität nachvollziehen? Ein Schungit-Zertifikat kann dabei eine wichtige Rolle spielen – vorausgesetzt, man weiß, was darin dokumentiert ist und woher die Angaben stammen.
Genau deshalb habe ich mich bei edelschungit.eu dafür entschieden, die Herkunft und Qualität unseres Schungits nicht nur mit dem Hinweis „aus Karelien“ zu versehen. Jede Bestellung erhält entsprechende Unterlagen, und ich führe zusätzlich eigene Kontrollen durch. Wer Schungit kaufen möchte, soll nachvollziehen können, was er bekommt und worauf die Angaben zur Herkunft beruhen. Denn wer Schungit kaufen möchte, stößt im Internet schnell auf Begriffe wie „echter Schungit“, „Original Schungit“, „Schungit aus Karelien“ oder „Schungit mit Zertifikat“. Für jemanden, der sich mit diesem Naturstein noch nicht lange beschäftigt, ist dabei kaum zu erkennen, was hinter den einzelnen Aussagen tatsächlich steht.
Genau deshalb möchte ich hier zeigen, wie ich mit diesem Thema umgehe. Ich beschäftige mich seit 2003 mit Schungit und Edelschungit und habe in dieser Zeit gelernt, dass Herkunft und Qualität nicht durch einen einzigen Satz auf einer Produktseite erklärt werden können.
Entscheidend ist vielmehr, welche Unterlagen vorhanden sind, woher die Angaben stammen, was sich daraus tatsächlich ableiten lässt und welche Kontrollen ich selbst bei den eingehenden Materialien durchführe.
Was Sie bei jeder Bestellung von uns erhalten
Jeder Bestellung von Schungit oder Edelschungit bei edelschungit.eu liegt ein Echtheitszertifikat bei.
Die Grundlage dafür bilden Unterlagen aus unserer Lieferkette in Karelien. Dazu gehören technische Materialinformationen beziehungsweise ein Material Safety Data Sheet (MSDS) sowie Angaben zur Herkunft des Materials aus dem Bereich der Zazhoginskoye-Lagerstätte.
Auf den entsprechenden Unterlagen befinden sich außerdem der Stempel der Schungit-Lieferquelle in Karelien und die Unterschrift des verantwortlichen Vertreters.
Die zweite Seite des Zertifikats fülle ich selbst aus und unterschreibe sie persönlich. Damit halte ich die Übernahme und meine eigene Kontrolle der gelieferten Ware fest.
Mir ist diese Kombination wichtig, weil dadurch erkennbar bleibt, welche Informationen aus der Lieferkette stammen und welche Prüfung anschließend bei mir erfolgt.
- Die Lieferunterlagen dokumentieren die dort angegebenen Material- und Herkunftsdaten.
- Ich dokumentiere die Übernahme und Kontrolle der Lieferung persönlich.
- Zusätzlich prüfe ich ausgewählte physikalische Eigenschaften des Materials selbst.

Was hinter unserem Echtheitszertifikat steckt
Das Wort „Zertifikat“ allein sagt noch nicht viel aus. Es kommt darauf an, was in einem solchen Dokument tatsächlich dokumentiert wird.
Ein selbst erstelltes Händlerdokument kann beispielsweise die Herkunft bestätigen, die der Händler von seinem Lieferanten kennt. Das ist eine Information. Noch interessanter wird es aber, wenn die dazugehörigen Unterlagen aus der Lieferkette ebenfalls vorhanden sind und eingesehen werden können.
Bei den technischen Unterlagen können je nach Dokument unterschiedliche Angaben zum Material enthalten sein. Dazu gehören beispielsweise Informationen zur Zusammensetzung, zu mineralischen Bestandteilen und zu weiteren untersuchten Eigenschaften.
Ich möchte deshalb nicht einfach behaupten, dass Schungit „zertifiziert“ sei, sondern zeigen, welche Dokumente tatsächlich vorhanden sind und welche Aussage sie jeweils haben.
Das Zertifikat ist für den Kunden nachvollziehbar
Ich könnte das Zertifikat einfach der Bestellung beilegen und es dabei belassen. Das würde aber viele Fragen offenlassen.
Deshalb zeigen wir das Dokument auch auf unserer Website. Wer sich dafür interessiert, kann sich selbst ansehen, wie es aufgebaut ist und welche Informationen darin enthalten sind.
Gerade bei einem Naturstein finde ich das sinnvoll. Schungit wird nicht in einer Fabrik nach einer einzigen Rezeptur hergestellt, sondern stammt aus einem natürlichen geologischen Vorkommen. Entsprechend wichtig ist es, Herkunft und Material nicht nur mit Werbeaussagen zu beschreiben.
Welche Informationen das Zertifikat dokumentiert
Unser Echtheitszertifikat bezieht sich auf die Herkunft des von uns angebotenen Schungits aus dem Bereich der Zazhoginskoye-Lagerstätte in Karelien sowie auf die von uns vorgenommene Kontrolle der gelieferten Ware.
Die einzelnen Nachweise haben dabei unterschiedliche Aufgaben:
| Nachweis | Aussage |
|---|---|
| Herkunftsdokumentation | Dokumentiert die Herkunft des Materials innerhalb der Lieferkette. |
| Material Safety Data Sheet | Enthält technische Angaben zum Material und zu den jeweils dokumentierten Eigenschaften. |
| Stempel und Unterschrift der Lieferquelle | Ordnet die Unterlagen der jeweiligen Lieferquelle in Karelien zu. |
| Persönliche Bestätigung | Dokumentiert meine Übernahme und Kontrolle der gelieferten Ware. |
| Leitfähigkeitsmessung | Ergänzt die Dokumentation durch eine praktische Prüfung einer physikalischen Materialeigenschaft. |
Meine Qualitätskontrolle: Ich messe selbst
Mit dem Zertifikat endet meine Kontrolle nicht. Seit vielen Jahren gehört die elektrische Leitfähigkeitsmessung zu meinen Prüfungen bei eingehenden Schungit-Lieferungen.
Die Messung erfolgt direkt bei uns. Dabei versuche ich, möglichst vergleichbare Bedingungen herzustellen: gleiche beziehungsweise vergleichbare Kontaktpunkte, eine geeignete Oberfläche und ein möglichst gleichmäßiger Anpressdruck der Messspitzen.
Der Hintergrund ist einfach: Schungit enthält je nach Materialtyp unterschiedlich viel Kohlenstoff. Aufgrund seiner Zusammensetzung kann Schungit elektrisch leitfähig sein. Die elektrische Leitfähigkeit lässt sich deshalb als zusätzlicher praktischer Prüfparameter verwenden.
Auf meiner ausführlichen Seite zur Echtheitsprüfung zeige ich die Vorgehensweise und konkrete Messwerte aus meiner praktischen Arbeit. Dort finden sich unter anderem Vergleichsmessungen an Elite-Schungit und an einer Schungit-Platte.
Schungit auf Echtheit prüfen – Leitfähigkeitstest, Echtheitszertifikat und weitere Methoden
Diese Messungen möchte ich allerdings nicht größer darstellen, als sie sind. Sie ersetzen keine standardisierte Laboranalyse. Es handelt sich um eine zusätzliche praktische Kontrolle, mit der ich das Material im Rahmen meiner eigenen Qualitätsprüfung vergleiche.
Auch ein Laborbericht hätte wiederum eine andere Aufgabe: Er kann bestimmte Eigenschaften einer untersuchten Probe analysieren, ist aber nicht automatisch ein Herkunftsnachweis für eine bestimmte Lagerstätte.
Aktuelle Messungen und historische Dokumente sind zwei verschiedene Dinge
Weiter unten zeige ich ein Qualitätszertifikat aus dem Jahr 2013. Dieses Dokument ist interessant, weil es aus Karelien stammt und konkrete Angaben zu Schungit, seiner Zusammensetzung und seinem damaligen Anwendungsbereich enthält.
Es wäre aber falsch, daraus einen aktuellen Nachweis für jede heutige Lieferung abzuleiten.
Deshalb unterscheide ich bewusst zwischen historischen Dokumenten und meiner heutigen Qualitätskontrolle. Das historische Zertifikat zeigt, welche Angaben damals dokumentiert wurden. Meine eigenen Messungen beziehen sich dagegen auf das Material, das aktuell bei mir eintrifft.
Ich finde diese zeitliche Trennung wesentlich sauberer, als ein altes Dokument als aktuelles Qualitätszertifikat darzustellen.
Warum die Herkunft aus Karelien nachvollziehbar sein sollte
Schungit ist eng mit bestimmten geologischen Vorkommen in Karelien verbunden. Die Zazhoginskoye-Lagerstätte gehört zu den bekannten Schungitvorkommen der Region.
Wenn auf einer Verkaufsseite lediglich „Schungit aus Karelien“ steht, lässt sich daraus allein noch nicht erkennen, woher das Material innerhalb dieser großen Region tatsächlich stammt.
Deshalb interessiert mich die gesamte Kette: Woher kommt das Material? Welche Unterlagen begleiten es? Welche Angaben finden sich auf den Dokumenten? Und was kann ich bei der Lieferung selbst nachvollziehen?
Für mich beginnt die Qualitätskontrolle deshalb nicht erst in der Werkstatt, sondern bereits bei der Dokumentation der Herkunft.
Geologische Unterlagen sind kein Echtheitszertifikat
Bei der Beschäftigung mit Schungit stößt man auf zahlreiche geologische Berichte und andere Unterlagen über die Lagerstätten in Karelien.
Solche Dokumente können sehr wertvoll sein. Sie beschreiben beispielsweise Geologie, Erkundung, Lagerstättenbereiche oder bergbauliche Informationen.
Sie erfüllen jedoch eine andere Aufgabe als ein Zertifikat, das einer konkreten Ware beziehungsweise Lieferung zugeordnet ist.
| Dokument | Wofür es steht |
|---|---|
| Echtheitszertifikat | Dokumentiert die Angaben des Ausstellers zur angebotenen Ware und ihrer Herkunft. |
| Geologischer Archivbericht | Beschreibt geologische Verhältnisse, Erkundung oder Eigenschaften einer Lagerstätte. |
| Staatliche Lagerstättendokumentation | Kann Informationen zu Vorkommen, Reserven oder bergbaulichen Daten enthalten. |
| Wissenschaftliche Veröffentlichung | Untersucht bestimmte Eigenschaften, Zusammensetzungen oder geologische Zusammenhänge. |
Diese Unterschiede sind keine Kleinigkeit. Wenn man verschiedene Dokumenttypen einfach unter dem Sammelbegriff „Zertifikat“ zusammenfasst, geht genau die Information verloren, die für eine nachvollziehbare Beurteilung eigentlich interessant ist.
Geologische und wissenschaftliche Quellen
Bei meinen Recherchen greife ich deshalb neben den Unterlagen aus der Lieferkette auch auf geologische und wissenschaftliche Quellen zurück.
Eine institutionelle Anlaufstelle ist das Karelian Research Centre der Russischen Akademie der Wissenschaften. Dort finden sich wissenschaftliche Informationen und Veröffentlichungen mit Bezug zur Region Karelien.
Für die geologische Einordnung des karelischen Schungits ist beispielsweise eine wissenschaftliche Arbeit interessant, die sich mit Geologie, Lithologie und Geochemie der karelischen Schungitvorkommen beschäftigt und dabei auch den Bereich Zazhogino–Maksovo behandelt.
ScienceDirect: Geology, lithology and geochemistry of Karelian shungite
Eine weitere wissenschaftliche Veröffentlichung befasst sich mit den bedeutenden Schungitvorkommen der Onega-Region und nennt unter anderem Maksovo, Zazhogino und Nigozero.
ScienceDirect: A giant Palaeoproterozoic deposit of shungite
Auch die elektrischen Eigenschaften von Schungit wurden wissenschaftlich untersucht. Eine Veröffentlichung vergleicht Proben aus verschiedenen karelischen Vorkommen und beschäftigt sich mit deren elektrischer Leitfähigkeit und Zusammensetzung.
ScienceDirect: Untersuchung der elektrischen Eigenschaften von Schungit
Diese wissenschaftlichen Arbeiten sind nicht mit meinen eigenen Messungen gleichzusetzen. Sie liefern aber eine fachliche Grundlage dafür, dass elektrische Eigenschaften von Schungit untersucht werden und dass sich diese Eigenschaften zwischen verschiedenen Proben und Zusammensetzungen unterscheiden können.
Ein historisches Qualitätszertifikat aus Karelien

Das hier gezeigte Dokument trägt die Bezeichnung „СЕРТИФИКАТ КАЧЕСТВА“ – Qualitätszertifikat und ist auf den 9. Juli 2013 datiert.
Ausgestellt wurde es vom wissenschaftlich-produzierenden Unternehmen „КАРЕЛИЯ-ШУНГИТ“ (KARELIA-SHUNGIT) in Petrosawodsk, Republik Karelien.
Im Dokument wird angegeben, dass es sich um Produkte aus Schungit der Zazhoginskoye-Lagerstätte in der Republik Karelien handelt. Als Materialtyp wird Typ III, „Максовит“ (Maksovit) genannt, entsprechend der dort angegebenen Klassifikation von M. M. Filippov.
Interessant ist auch die Zusammensetzung, die in diesem historischen Dokument angegeben wird: 28 % Schungitkohle, 50 % Quarz, 17 % weitere mineralische Bestandteile, 2 % Sulfide und 3 % sonstige Minerale.
Damit zeigt das Dokument sehr anschaulich, dass Schungit je nach Typ kein reiner Kohlenstoff ist. Es handelt sich um ein natürliches Material mit unterschiedlichen mineralischen Bestandteilen.
Beim Anwendungsbereich steht im Original:
„Область применения: для бальнеологического назначения.“
Das bedeutet: „Anwendungsbereich: für balneologische Zwecke.“
Der Begriff „balneologisch“ leitet sich von der Balneologie ab. Gemeint sind damit Anwendungen im Zusammenhang mit Heilbädern, Mineral- und Thermalwasser sowie weiteren natürlichen Anwendungen im Rahmen von Bädern und Kuranwendungen.
Das Dokument enthält außerdem Angaben zur schweren Entflammbarkeit und verweist auf sanitäre und epidemiologische Gutachten. Bei der Strahlungskontrolle steht im Original:
„Радиационный контроль пройден – применение без ограничений.“
Sinngemäß bedeutet dies: „Die Strahlungskontrolle wurde bestanden – Anwendung ohne Einschränkungen.“
Dieses Dokument ist ausdrücklich als historisches Dokument einzuordnen. Es stammt aus dem Jahr 2013 und bezieht sich auf die darin bezeichneten Produkte. Es ist kein aktuelles Zertifikat für die heute im Schungit-Shop angebotenen Produkte und auch kein wissenschaftlicher Nachweis einer bestimmten gesundheitlichen Wirkung.
Sein Wert liegt vielmehr darin, dass sich anhand eines konkreten Originaldokuments nachvollziehen lässt, welche Herkunft, welcher Materialtyp, welche Zusammensetzung und welche Qualitätsangaben damals dokumentiert wurden.
Quelle: Historisches Qualitätszertifikat „СЕРТИФИКАТ КАЧЕСТВА“, NPP „КАРЕЛИЯ-ШУНГИТ“, Petrosawodsk, 09.07.2013. Das Originaldokument ist öffentlich in einer Dokumentensammlung zu Schungit aus Karelien zugänglich.
Was beim Schungit kaufen wirklich interessant ist
Wer Schungit kaufen möchte, sollte sich nicht nur von einzelnen Begriffen auf einer Produktseite leiten lassen.
„Original“, „echt“, „aus Karelien“ oder „mit Zertifikat“ können für sich allein sehr unterschiedliche Dinge bedeuten.
Ich würde deshalb auf mehrere Punkte schauen:
- Woher stammt das Material?
- Ist die Herkunft innerhalb der Lieferkette nachvollziehbar?
- Welche technischen Unterlagen liegen vor?
- Gibt es ein konkretes Zertifikat zur Ware?
- Wer steht persönlich hinter den Angaben?
- Findet zusätzlich eine eigene Qualitätskontrolle statt?
Gerade bei Naturstein finde ich diese Fragen sinnvoller als eine möglichst große Zahl von Qualitätsversprechen.
Was ich bei einer neuen Lieferung kontrolliere
Wenn eine Lieferung bei mir eintrifft, schaue ich mir nicht nur die Verpackung und die Begleitpapiere an.
Je nach Produkt gehören unter anderem folgende Punkte zu meiner Kontrolle:
- Herkunft und Begleitdokumentation
- sichtbare Beschaffenheit des Materials
- elektrische Leitfähigkeit
- Gewicht und Materialstruktur
- Verarbeitung bei bearbeiteten Produkten
- Übereinstimmung mit der bestellten Materialqualität
Bei Naturstein muss dabei immer berücksichtigt werden, dass kein Stück vollkommen identisch mit einem anderen ist. Struktur, Oberfläche, Einschlüsse und Form können variieren.
Gerade bei hochwertigem Edelschungit wird diese natürliche Beschaffenheit sichtbar. Das Material hat seine eigene Struktur und ist nicht mit einem industriell identischen Kunststoffprodukt vergleichbar.
Edelschungit ist nicht einfach nur schwarzer Schungit
Bei Edelschungit spielt auch der Materialtyp eine Rolle.
In der von mir verwendeten Einteilung wird Edelschungit als Schungit der Kategorie I bezeichnet. Kennzeichnend ist insbesondere der deutlich höhere Kohlenstoffanteil und die typische metallisch glänzende Oberfläche.
Gleichzeitig ist dieses Material spröder als kohlenstoffärmere Schungittypen. Das wirkt sich auch auf die Verarbeitung aus. Hochwertiger Edelschungit lässt sich deshalb nicht beliebig in jede geometrische Form bringen.
Solche Materialeigenschaften berücksichtige ich bei der Auswahl und bei der Verarbeitung in meiner Werkstatt.
Ein Zertifikat ist kein Gesundheitsversprechen
Eine Grenze möchte ich dabei ausdrücklich ziehen: Ein Echtheitszertifikat ist kein medizinisches Zertifikat.
Es dokumentiert Herkunftsangaben und die jeweils beschriebenen beziehungsweise von mir geprüften Materialeigenschaften. Es bestätigt keine Heilwirkung.
Auch eine wissenschaftliche Veröffentlichung über bestimmte Eigenschaften von Schungit ist nicht dasselbe wie ein Echtheitsnachweis für ein konkretes Stück Schungit.
Diese Unterscheidung halte ich gerade bei einem Naturprodukt für wichtig.
Warum ich diese Dokumentation persönlich wichtig finde
Ich beschäftige mich seit 2003 mit Schungit. In dieser langen Zeit hat sich mein Blick auf das Material immer weiter entwickelt. Neben den Produkten selbst interessieren mich heute besonders Herkunft, Verarbeitung, Materialeigenschaften und die Frage, welche Aussagen sich tatsächlich belegen lassen.
Schungit und Edelschungit werden inzwischen auch in meiner eigenen Werkstatt in Bad Gastein verarbeitet.
Dadurch bin ich nicht nur mit dem fertigen Produkt beschäftigt. Ich sehe das Material bereits bei der Anlieferung, prüfe es, verarbeite es und kenne die einzelnen Arbeitsschritte bis zum fertigen Stück.
Genau deshalb möchte ich meinen Kunden nicht einfach nur ein fertiges Produkt zeigen. Ich möchte auch nachvollziehbar machen, woher das Material kommt und wie ich damit umgehe, bevor es in den Verkauf gelangt.
Das Echtheitszertifikat gehört zu dieser Dokumentation. Die eigene Prüfung und die Auseinandersetzung mit geologischen und wissenschaftlichen Quellen ergänzen sie.
Fazit: Ein Zertifikat ist nur ein Teil des Nachweises
Wer Schungit kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Preis oder die Bezeichnung „Original Schungit“ achten. Entscheidend ist, ob Herkunft, Dokumentation und Umgang mit dem Material nachvollziehbar sind. Bei edelschungit.eu versuche ich genau diese Nachvollziehbarkeit zu schaffen – mit Herkunftsdokumentation, persönlicher Kontrolle und der Verarbeitung in meiner eigenen Werkstatt in Bad Gastein. Denn für mich beginnt Qualität nicht erst beim fertigen Schmuckstück oder Produkt. Sie beginnt bei der Frage, woher der Schungit kommt und ob ich selbst hinter dem Material stehen kann.
Bei edelschungit.eu erhalten Sie zu jeder Bestellung ein Echtheitszertifikat. Die Herkunft wird durch die vorhandenen Unterlagen aus der Lieferkette dokumentiert. Die eingehenden Materialien kontrolliere ich zusätzlich selbst, unter anderem mit einer elektrischen Leitfähigkeitsmessung.
Die ausführliche Beschreibung dieser Prüfung mit aktuellen Messwerten finden Sie auf meiner Seite Schungit auf Echtheit prüfen – Leitfähigkeitstest und weitere Methoden.
Historische Dokumente wie das Qualitätszertifikat von 2013 behandle ich bewusst als historische Quellen. Geologische und wissenschaftliche Veröffentlichungen wiederum helfen dabei, die Lagerstätte und bestimmte Materialeigenschaften unabhängig von einzelnen Händlerangaben einzuordnen.
Ich finde, genau diese Unterscheidung macht die Herkunfts- und Qualitätsdokumentation nachvollziehbarer.
Denn bei einem Naturstein wie Schungit sollte ein Zertifikat nicht einfach Vertrauen verlangen. Es sollte zeigen, worauf dieses Vertrauen überhaupt basiert.
Weiterführende Informationen
- Schungit auf Echtheit prüfen – Leitfähigkeitstest und weitere Methoden
- Schungit-Qualität unserer Produkte
- Schungit kaufen – Herkunft, Qualität und Auswahl
- Schungit Forschung und Studien
- Schungit-Lexikon
Über den Autor
Andreas Krobath (*1965, Österreich) beschäftigt sich seit 2003 mit Schungit und Edelschungit. Er ist Buchautor, Heilpraktiker für ganzheitliche Naturheilkunde (CPD, CMA, IPHM zertifiziert, ORCID-ID: 0009-0005-5553-0580), Schungit-Experte und Betreiber von edelschungit.eu. In seiner eigenen Werkstatt in Bad Gastein verarbeitet er Schungit und Edelschungit zu ausgewählten Produkten und kontrolliert die eingehenden Materialien aller Lieferungen aus Karelien selbst.
Sein Anspruch: 100 % Handwerk aus einzigartiger Werkstatt – mit nachvollziehbarer Herkunft und persönlicher Verantwortung. Hinweis des Autors: Relevante wissenschaftliche Informationen und Einordnungen finden Sie auf meiner zentralen Übersichtsseite: Schungit Lexikon – zentrale Informationen .
Schungit Experte (Erfahrung seit 2003), Fachautor, Buchautor und Betreiber von Edelschungit.eu (Erfahrung und Zertifizierungen bei CPD, CMA, IPHM).
Weitere Informationen finden Sie auf der Über mich – About me Seite.
