Schungit und Konzepte des menschlichen Biofeldes

Oft wird mir die Frage gestellt, ob Schungit einen Einfluss auf das menschliche Biofeld oder Vitalfeld haben kann. Begriffe wie Biofeld, Aura oder Vitalfeld werden in unterschiedlichen theoretischen, philosophischen und interdisziplinären Kontexten verwendet.

Die nachfolgenden Informationen dienen der sachlichen Einordnung bestehender Konzepte und Forschungsansätze, die ich aber bewusst und ausdrücklich keine medizinischen oder therapeutischen Wirkungen von Schungit vermitteln sollen.

Was versteht man unter dem Begriff „Biofeld“?

Der Begriff Biofeld (Aura, Vitalfeld) wird als Sammelbezeichnung für verschiedene messbare physikalische und biochemische Prozesse verwendet, die im Zusammenhang mit lebenden Organismen stehen. Dazu zählen unter anderem elektrische, elektromagnetische und lichtbasierte Phänomene.

In der biophysikalischen Forschung ist bekannt, dass lebende Zellen unter bestimmten Bedingungen ultraschwache Lichtemissionen (Biophotonen) erzeugen. Diese Emissionen stehen im Zusammenhang mit Stoffwechsel- und Oxidationsprozessen innerhalb von Zellen.

Die Existenz solcher Messphänomene stellt jedoch keinen Nachweis für ein steuerndes oder therapeutisch wirksames Energiefeld im medizinischen Sinne dar.

Schematische Darstellung menschliches Biofeld

Wissenschaftliche Einordnung und Forschungsstand

Durch moderne Messtechniken lässt sich heute, extrem schwache Licht- und elektromagnetische Signale biologischer Systeme zu erfassen. Diese umfangreichen Forschungsbereiche sind Teil der Biophysik und Systembiologie.

Untersucht werden unter anderem:

  • strukturelle Eigenschaften von Zellgeweben
  • elektromechanische Effekte in biologischen Materialien
  • Informationsübertragung auf molekularer Ebene

Einige theoretische Modelle beschreiben Zellstrukturen wie Mikrotubuli oder Biomoleküle als komplexe physikalische Systeme. Diese Ansätze befinden sich überwiegend im Bereich der Grundlagenforschung und erlauben derzeit keine medizinischen oder therapeutischen Schlussfolgerungen.

Messung biologischer Felder – schematische Darstellung

(Quelle: Analyse menschlicher Biofeld-Konzepte nach Beverly Rubik, Ph.D.)

Schungit im Kontext bioenergetischer Modelle

Schungit ist ein natürliches, kohlenstoffreiches Gestein, das aufgrund seiner chemischen und strukturellen Eigenschaften seit vielen Jahren mineralogisch und materialwissenschaftlich untersucht wird.

In komplementären und alternativen Modellen wird Schungit teilweise mit Konzepten wie Energiefluss, Biofeld oder energetischer Balance in Verbindung gebracht. Diese Deutungen beruhen überwiegend auf individuellen Erfahrungsberichten und theoretischen Modellen.

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es derzeit keine gesicherten Belege, dass Schungit:

  • elektromagnetische Strahlung neutralisiert
  • biologische Felder reguliert
  • gesundheitliche oder therapeutische Wirkungen entfaltet

Studien und Veröffentlichungen im Kontext Biofeld-Forschung

Einige Wissenschaftler haben sich mit der Messung biologischer Felder und lichtbasierter Phänomene beschäftigt. Diese Arbeiten tragen zur interdisziplinären Diskussion bei, stellen jedoch keine medizinisch anerkannten Wirksamkeitsnachweise dar.

Wichtiger Hinweis zur Einordnung

Die auf dieser Seite dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der Information und theoretischen Einordnung.

  • Es werden keine Heil- oder Wirkversprechen abgegeben.
  • Die Inhalte ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung.
  • Schungit ist kein medizinisches Produkt.

Aussagen zu energetischen oder biofeldbezogenen Wirkungen beruhen auf individuellen Überzeugungen oder alternativen Interpretationsmodellen und sind nicht Bestandteil der evidenzbasierten Medizin.

Fazit

Schungit ist ein außergewöhnliches Naturmaterial mit interessanten mineralogischen Eigenschaften. Die Verbindung zu Konzepten wie Biofeld oder Vitalfeld gehört in den Bereich theoretischer Modelle und persönlicher Weltanschauungen, nicht in den Bereich gesicherter medizinischer Erkenntnisse.

Eine klare Trennung zwischen wissenschaftlich belegbaren Fakten und interpretativen Sichtweisen ist entscheidend für eine verantwortungsvolle und transparente Darstellung.

Historisch erwähnenswert ist, dass die Biochemikerin Regina Martino in ihrem Buch „Schungit – Stein der Lebensenergie” (ISBN: 9783863740566) als eine der ersten den Zusammenhang zwischen Schungit und Biofeld diskutiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Ihre Arbeit wird in der Fachliteratur als Beitrag zur Diskussion um alternative und theoretische Konzepte des Biofeldes gesehen, ohne dass daraus medizinische oder therapeutische Wirkungen abgeleitet werden.

qualitaetssiegel schungit 2024 Hinweis des Autors: Relevante wissenschaftliche Informationen und Einordnungen finden Sie auf meiner zentralen Übersichtsseite: Schungit Lexikon – zentrale Informationen .

Autor: Andreas Krobath
Komplementärpraktiker, Buchautor für Schungit / Edelschungit, Heilpraktiker für Naturheilkunde (zertifiziert von CPD, CMA, IPHM).
Weitere Informationen finden Sie auf der Über mich – About me Seite.
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